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Wer macht Design Thinking?

By 22. September 2014 No Comments

Professoren der Stanford University begannen vor vielen Jahren ihre Forscherteams um „Themen-fremde“ Personen zu ergänzen. Techniker bildeten mit Philosophen, Medizinern, Historikern und Designern Teams. Dem klugen Mix aus Männern und Frauen wurde dabei ebenso Beachtung geschenkt, wie der unterschiedlichen Herkunft der Personen. Die Ergebnisse waren verblüffend anders. Design Thinking ist ein teamorientierter Arbeitsprozess und stellt den Menschen in den Mittelpunkt – einerseits als Nutzer, andererseits als Teil eines möglichst interdisziplinären Teams.

Die passenden Teams

Wenn immer die gleichen Experten, zum gleichen Thema, mit den gleichen Methoden zusammenarbeiten, kommt erfahrungsgemäß immer das Gleiche heraus. Deshalb arbeiteten Design Thinking mit interdisziplinären Teams. Es geht um die vielfältigen Sichtweisen und Erfahrungswerte eines jeden einzelnen. Dabei kann rund die Hälfte des Teams aus dem Unternehmen selbst kommen, z.B. aus den Bereichen Produkt- und Innovationsmanagement, Technik, Marketing, Vertrieb, Assistenz etc. Der Rest rekrutiert sich aus sorgsam ausgewählten externen Querdenkern wie Kunden, Studierenden und „erfrischend Kreativen“. Die Mitglieder eines Sevice Design Teams bringen dabei idealerweise ihre unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen in das gemeinsame Projekt ein und fördern dadurch ein interdisziplinäres Arbeiten. Ideale Design Thinker sind Menschen, die einerseits fundierte Kenntnisse und Erfahrungen in einem Gebiet haben, andererseits aber auch breites Wissen, Neugierde und Offenheit für andere Gebiete einbringen.

Weiterführende Links:

HASSO PLATTNER Institute of Design in Stanford