Co-Creation

Wie aus Co-Worker Co-Creators wurden

Neue Innovationsansätze legen vermehrt den Fokus darauf, echte Nähe zum Kunden zu schaffen. So ist Kundennähe durch Kundenintegration oder -partizipation ein klarer Trend, der sich heute in einer Vielzahl von Innovationsansätzen und sich wohl am radikalsten im Co-Creation Ansatz wiederspiegelt. 

Die Grundidee dieses Ansatzes ist es, die Erfindung eines Produktes so weit wie möglich dem Kunden selbst zu überlassen. Co-Creation Projekte liefern so „unverwässerte“ und vergleichsweise konkrete Produktideen. In den Co-Creation HUBs großer Unternehmen erfinden Kunden heute, unterstützt durch professionelle Designer, ihre idealen Turnschuhe, Armaturenbretter und Navigationsgeräte. Die Unternehmen konzentrieren sich in diesem Setup auf das Erfassen von Kunden Insights, das rasche Entwickeln von einfachen „low budget“ Prototypen sowie auf die Weiterentwicklung der Prototypen zum serienfähigen Produkt.

Arbeitswelt neu denken: Community schafft Basis für Innovation HUBs

Co-Creation unterscheidet sich wesentlich von Co-Working, wo es in der Regel ausschließlich zum Teilen von Arbeitsräumen oder von Infrastruktur kommt. Voraussetzung für Co-Creation ist der Zugriff auf interessierte Kunden und intrinsisch motivierte Personen außerhalb des eigenen Unternehmens-Universums. Die Co-Creation Community rekrutiert sich aus unterschiedlichsten Personen und Bereichen und erfordert professionelles Community Management. HUB´s wie die factory in Berlin zeigen, wie Co-Creation von Freiberuflern, Kreativen, Startups, digitalen Nomaden und großen Konzernen funktioniert. Klare Spielregeln für interdisziplinäre Teams, verknüpft mit kreativen Setups und innovativen Methoden wie Design Thinking und Open Innovation prägen die Arbeitswelt der Berliner Innovationsschmiede.